Vorangehen wie Josua

Vorangehen
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Vorangehen wie Josua

Alles gehört dir – wie bei Josua

Ein biblisches Kapitel krasser Ermutigung ist Josua 1: Der sagenhafte Manager des Exodus – Mose – war gestorben … und nun war Josua dran, in seine Fußstapfen zu treten und das Werk zu vollenden.

Oha! Eine geschichtsträchtige Aufgabe! Das klingt in Männerohren zwar attraktiv, aber wie soll das gehen? Wie wohl jeder Mann schaut Josua zunächst auf sich selbst – und ist entmutigt, ja verzweifelt, denn er sieht sich absolut nicht imstande, die große Aufgabe zu bewältigen. So geht es den meisten von uns in solchen Situationen.

Auch in der derzeitigen Corona-Krise ist die Frage, auf wen wir unseren Blick richten: Auf uns selbst, die wir nicht weiterwissen und uns fürchten – oder auf den, der uns in die Nachfolge Christi stellt und mit allem Nötigen ausstattet?

Das Erste, was Gott Josua sagt, ist: „Jeden Ort, auf den eure Fußsohle treten wird – euch habe ich ihn gegeben …“ (Jos 1,3) Das hat Josua positiv geschockt und seine Sicht der Lage verändert. Egal, wohin er kommen würde, Gott hat die Machtverhältnisse schon zu seinen Gunsten verändert.

Oha! So hat Gott es auch für uns getan! Die Offenbarung der veränderten Machtverhältnisse ist ganz etwas für Männer, ein „Gamechanger“ ersten Ranges. Und das ist erst der Anfang …

Niemand wird vor dir standhalten

Auch wir stehen immer neuen Unmöglichkeiten gegenüber. Sie machen uns klein oder groß, kommt ganz darauf an, wie wir darauf reagieren.

Um richtig auf die Herausforderung zu reagieren, gibt Gott Josua, seinem Mann für die Stunde, gewaltige Zusagen: „Es soll niemand vor dir standhalten (können), alle Tage deines Lebens. Wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein; ich werde dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.“ (Jos 1,5)

Realisieren wir, was das heißt? Niemand wird uns aufhalten können, alle Tage unseres Lebens, weil Gott so mit uns ist, wie er mit Mose war? Was wäre, wenn da stimmt?

Mose war kein einfacher Fall, kein „Vorzeigegläubiger“ und obendrein ein Mörder. Wir hätten nichts auf ihn gegeben. Aber dann, als er 80 Jahre alt und sein Leben eigentlich gelaufen war, schrieb Gott mit ihm eine der größten Geschichten der Welt: den Exodus Israels aus Ägypten. Alter schützt nicht vor Heldentum!

Wie alt bist du, Mann, der du diese Zeilen liest? Welche Geschichte der Befreiung will Gott mit dir schreiben? Es geht immer um die Freiheit.

Nicht du, sondern die Widerstände werden in die Knie gehen, denn Gott ist mit dir so, wie er mit Mose gewesen ist. Er gibt dich nicht auf und verlässt dich nicht. Schätze dich glücklich!

Gemachte Männer

Mit einer ganzen Reihe schier unfassbarer Ermutigungen stützt Gott seinen Mann für den Übergang aus 40 Jahren Wüste hinüber in das gelobte Land. Zwei Verheißungen haben wir schon angesehen, jetzt kommt die dritte, die wir genauso persönlich nehmen sollten wie die beiden anderen:

„Sei mutig und entschlossen, denn du wirst dem Volk das Land … zuteilen. Halte dich mutig und entschlossen an das, was Mose gesagt hat, weiche nicht davon ab …, damit du überall Erfolg hast, wo immer du gehst!“ (Jos 1,6-7)

Haben wir richtig gelesen? Überall Erfolg, wo immer wir gehen? In einer anderen Übersetzung heißt es: „…dann wird dir alles gelingen, was du unternimmst.“ Das ist ja eine General-Vollmacht, eine Blanko-Zusage! Wenn das stimmt, dann ist also nicht Leistung unser Erfolgsrezept, sondern die Beachtung des Wortes Gottes.

Schon allein, wenn wir die Zusagen aus den bekannten Psalmen 1, 23 oder 91 nehmen, so sind wir „gemachte Männer“! Nicht durch Leistung, sondern durch Beachtung des göttlichen Wortes Tag und Nacht. Wandert es von der Bibel in unser Herz, entfaltet es dort seine Macht und erfüllt sich. Dann haben wir gewonnen und können triumphieren.

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Ben
Ben
9 Tage zuvor

Spannender Artikel danke 🙂

Dieter Schleppi
Dieter Schleppi
8 Tage zuvor

Mein Konfirmationspruch steht in Jos 1,9. „Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, wo immer du hingehst.“
Im Auftrag des Herrn bin ich als Missionar durch die Welt gegangen und habe im Laufe meines langen Lebens, inzwischen 83, dieses Wort immer wieder erfahren. Gott ist treu!!