Tu das Richtige – nicht das Einfache!

Weitblick
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Tu das Richtige – nicht das Einfache!

Irgendwie ist mir das Träumen abhanden gekommen. In den letzten Monaten dreht sich so vieles ums Überleben. Als Soloselbständige kämpfen wir um Aufträge und bekommen doch wöchentlich Absagen von Unternehmen und Kirchen. Oft dreht sich mein Blick um das, was nicht geht. Und meine Gefühle wandern talwärts. Ich vermisse den Weitblick auf dem Gipfel. Den Ausblick und die Sehnsucht nach Möglichkeiten.

Mitten in solch einer Entmutigungsphase treffe ich mich in unserem digitalen Unternehmer Coworking Raum mit einer Kollegin. Über eine Stunde sprechen wir von Möglichkeiten. Sie erzählt mir, wie durch Empowering Value, dem Unternehmen, dem wir seit einigen Monaten angehören, ihre Träume wieder Flügel bekommen haben. Sie redet von Ideen, Wünschen und Visionen. Von Menschen, die durch sie inspiriert werden. Die Krise erwähnt sie mit keinem Wort.

Und als wir uns nach einer Stunde voneinander verabschieden, fällt mein Blick auf mein Visionboard, das neben meinem Schreibtisch steht. Nach langer Zeit fangen die Bilder, die ich dort gesammelt habe, wieder an lebendig zu werden, zu mir zu sprechen, meinen Geist und meine Seele mit Mut zu füllen.

Da ist noch so viel möglich. Gib nicht auf. Lass dich nicht hängen.

Negative Nachrichten

Wie gelingt es, angesichts steigender Arbeitslosigkeit mutig zu sein und zu bleiben? Wie bleiben Unternehmer, Führungskräfte und Arbeitnehmer kreativ, angesichts entmutigender Nachrichten? Wie behalten wir als Christen den Durchblick, bleiben wach und nüchtern, wenn das Chaos immer mehr überhandnimmt?

Für uns als gläubige Unternehmer gibt es nur eine Möglichkeit: IN Christus bleiben. Unser Auftrag seit 2000 Jahren ist, IN Christus zu bleiben und Er IN uns. Jesus selbst sagt uns: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer IN mir bleibt und ich IN ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh 15,5)

Wie gelingt das?

Indem wir den Blick heben. Weg von immer neuen, oder aber auch immer gleichbleibenden Nachrichten, die wenig Hoffnung verbreiten. Weg von gegenseitiger Entmutigung, die mehr Hoffnungslosigkeit sät als Hoffnung.

Das ist zurzeit nicht einfach. Der Mainstream verbreitet gerne schlechte Nachrichten. Es scheint einfacher zu sein, mitzumachen und sich den negativen Nachrichten auszusetzen. Tu das Richtige, auch wenn es nicht einfach ist. Halte deinen Geist und deine Seele rein. Es ist einfacher, schmutziges Geschirr in der Spüle zu stapeln, als es nach jedem Essen zu spülen und wieder einzuräumen.

Was heißt das ganz praktisch:

  • Dosiere Deine Nachrichtenaufnahme. Wie oft am Tag ist gut? Wann ist es besser den Blick von Zeitungen, social media Kanälen und TV Nachrichten fern zu halten?
  • Halte Dich fern von Menschen, die dich runterziehen mit immer neuen negativen Nachrichten
  • Umgib dich mit Menschen, die Fröhlichkeit und Gelassenheit, Mut und Kreativität versprühen
  • Sei heute dankbar
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Marco
Marco
3 Monate zuvor

Hallo! Es kommt immer darauf an. Ich bringe die Überschrift „Tu das Richtige, nicht das Einfache“ schwer zusammen mit „Beschäftige Dich nur noch mit angenehmen Nachrichten und fröhlichen Menschen“. Es stimmt zwar, dass es in Medien gerne heißt „bad news are good news“. Aber ansonsten werden wir doch mit sehr viel Kommerz überschüttet, und da ist angeblich immer alles gut. Umso mehr brauchen wir kritischen Journalismus. Der aber gerade sehr stark zurückgedrängt wird weil die Gerüchte- und Werbeplattformen großer Internet-Firmen ja scheinbar genauso gut sind. Wer keine unangenehmen Nachrichten wahrnimmt, die Zusammenhänge nicht kennt, der weiß letztlich auch kaum, wie… Weiterlesen »