Männer reisen anders als Frauen

© นิธิ วีระสันติ / pixabay.com

Männer reisen anders als Frauen

Reisen empfinden viele als etwas Schönes, Entspannendes. Oftmals sind es Pärchen, die miteinander verreisen. Sowohl bei der Vorbereitung als auch während des Urlaubs bestätigen sich so manche Geschlechterklischees. 

Urlaubsplanung

So macht sich der erste Unterschied schon bei der Urlaubsplanung bemerkbar. Überwiegend bestimmen die Frauen, wo die Reise hin geht. Dies belegt das Reiseportal „GoEurope“. Es hat schon vor Jahren herausgefunden, dass in Europa 39 Prozent der Frauen gegenüber 34 Prozent der Männer das Reiseziel bestimmen. 27 Prozent der Befragten gaben an, gemeinsam zu entscheiden. In den USA ist das Entscheidungsgefälle sogar noch größer. Weit über die Hälfte der Frauen bestimmen dort das Reiseziel. Die Männer hingegen investieren mehr Zeit in die konkrete Urlaubsplanung. So recherchieren Männer mit 5,2 Stunden länger als Frauen mit 4,6 Stunden. Dies besagt eine Analyse von „Spring-Hill-Suites“, eine Hotelmarke der Marriott-Kette. 

Auch beim Kofferpacken gehen die Geschlechter unterschiedlich vor. Die Männer widmen sich diesem Teil der Vorbereitung meist sehr spät. Die Frauen hingegen machen sich schon Wochen vorher Gedanken, schreiben Packlisten und legen schon mal raus, was sie eventuell mitnehmen möchten. Am Ende haben sie dementsprechend auch mehr Gepäck dabei. Nicht selten führt dies zu Konflikten. Zwei Drittel der Paare streiten beim Packen, wie eine Studie des britischen Reiseportals „Holiday Hypermarket“ belegt. 

Ausgaben

Frauen geben in der Regel auch mehr Geld im Urlaub aus als Männer. Laut des britischen Devisenhändlers „International Currency Exchange“ (ICE) geben 15 Prozent der Frauen mehr als 200 Pfund (230 Euro) pro Tag aus. 72 Prozent von ihnen sparen im Voraus. Bei den Männern sind es sogar 81 Prozent. 

Die ICE-Analyse zeigt auch, dass Frauen gerne Geld für Mode und zollfreie Produkte ausgeben, während Männer spendabler beim Essen und Trinken sind. 64 Prozent der Frauen haben hinterher allerdings ein schlechtes Gewissen, wie die Analyse von Spring-Hill-Suites herausgefunden hat. 

Online sein

Ganz abzuschalten im Urlaub schaffen die Wenigsten. Beim Checken der E-Mails liegen in der USA die Männer mit 47 Prozent an der Spitze. Bei den Frauen sind es nur 28 Prozent. Jedoch sind sie es, die im Urlaub häufiger in den Sozialen Medien unterwegs sind. 

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