Wenn die Seele unruhig ist genügt ein Wort

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Wenn die Seele unruhig ist genügt ein Wort

Oft genügt schon ein Wort,
ausgesprochen im Zorn,
das den Frieden verletzt,
ihn durchsticht wie ein Dorn.
Oft genügt schon ein Wort,
dass man nicht leicht verzeiht
und sich schmollend verzieht
bis man hört „Tut mir leid!“

Herr, sprich nur ein Wort!
Meine Seele ist wund,
und doch glaub ich, dein Wort
macht sie wieder gesund.

Manchmal reicht schon ein Wort,
wenn man schlaflos sich dreht
bis das Herz sich aufreibt,
eh die Uhr weitergeht.
Manchmal reicht schon ein Wort,
in der einsamen Nacht,
dass die Spannung sich löst,
wieder Liebe erwacht.

Herr, sprich nur ein Wort!
Meine Seele ist wund,
und doch glaub ich, dein Wort
macht sie wieder gesund.

Wie viel Macht hat ein Wort,
sei es schlecht oder gut,
dass es uns so bewegt,
nicht so schnell wieder ruht?
Wie viel Macht hat ein Wort,
gleich ob Ja oder Nein,
uns Bestimmung und Bahn
unserer Stimmung zu sein?

Herr, sprich nur ein Wort!
Meine Seele ist wund,
und doch glaub ich, dein Wort
macht sie wieder gesund.

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