In unruhigen Zeiten

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In unruhigen Zeiten

Der Sturm, der tobt
Die Wellen schlagen
Und du, du schläfst

Wie kannst du nur
Die Deinen schreien
Du träumst dazu

Ich kann das nicht
Versteh dich nicht
Wie du das kannst

Da schrei ich lieber mit
Pack an am Schopf
Die Fluten, Angst, den Tod

Dich kümmert`s nicht
Wenn wir bald sterben
Unterwegs hinüber untergehen

Ruhst wie ein Kind
Ruhst wie ein Kind?
Ruhst wie ein Kind

Das sicher weiß
Im Sturm, im Meer
Da stirbt es nicht

Sterbe ich am Tod?

Der Sturm, der tobt
Die Wellen schlagen
Die Ängste schreien

Leih mir dein rotes Kissen
Berg mich in ihm
Ruh wie ein Kind

Schrei jetzt zum Sturm
Verstumm, sei still

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