Geschenke und Dauerlauf

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Geschenke und Dauerlauf

Geschenke, Stress und Dauerlauf,
kurz mal verreisen, Essenskauf,
Hotels besetzt, total geschlaucht,
grad als man seine Ruhe braucht.
Last-Minute hat ’nen Raum versprochen,
mit letzter Kraft hineingekrochen;
der Ort war eher so ein Loch,
in dem es stark nach Leben roch.
Ausschnaufen, das klappt gar nicht groß,
jetzt geht die Party richtig los.
Denn kaum ist das Geschenk gerichtet,
werden die Gäste schon gesichtet,
aus vielen Ländern, arm und reich,
und keiner ist dem andern gleich.
Sie waren gar nicht eingeladen
und mussten erst den Platz erraten,
doch das hat sie nicht abgehalten,
an diesem Ort mal abzuschalten,
von allem, was sie Alltag nennen,
denn als Geschenk sieht man dort pennen,
’nen Jungen, der in dieser Nacht
das Licht in diese Welt gebracht.

Geschenke, Stress und Dauerlauf,
das nehme gerne ich in Kauf.
Wo steckt der Sinn des heut’gen Tuns,
des aufgewühlten Nie-mehr-Ruh’ns.
Warum kauf ich nur so viel Mist,
wenn das Geschenk doch gratis ist?
Macht der, der da Geburtstag hat,
mein Herz und meine Seele satt?
Oder ist mein Herz geschlaucht,
weil unter Volldampf alles raucht?

Wo soll ich hin mit meinen Sorgen,
mit meiner Schuld, dem Mist von morgen,
wer hört mir zu, wenn alle schweigen,
wenn alle Finger auf mich zeigen,
wer steht mir bei, kann mich verstehen,
wer will durch Tiefen mit mir gehen,
wer bringt in Dunkelheiten Licht,
wer schämt sich meiner wirklich nicht,
wer motiviert mich, baut mich auf,
wer reißt den Himmel für mich auf,
wer gibt dem Leben ew’gen Sinn,
und wer schenkt einen Neubeginn?

Den Weg, der nun mein Dauerlauf,
der hört mit Jesus niemals auf.
Die Spannung steigt, der Sieg ist groß.
Lass das, was dir nicht gut tut, los,
bring es zu ihm und du wirst sehn,
er kann dich wirklich gut verstehn.
Auch wenn es vielen nicht gefällt:
Er, das Geschenk für diese Welt!

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