Corona-Pandemie – Da sein für andere

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Corona-Pandemie – Da sein für andere

Die Corona-Pandemie schränkt unser Leben und unsere Arbeit ein. Aber auch in dieser herausfordernden Zeit dürfen wir vertrauensvoll unsere Ängste und Sorgen bei Jesus Christus, unserem Herrn, abgeben. Er hat alles im Griff und sitzt im Regiment!

Lest mehr und intensiver die Bibel und lasst euch ermutigen. Die Corona-Pandemie darf aber auch zum Segen für Deutschland und der Welt werden. Warum? Es gibt ungeahnte Möglichkeiten, Gottes Liebe ganz praktisch werden zu lassen. Aber auch für uns persönlich darf diese Zeit eine besondere Zeit sein. Ich habe nachfolgend eine Reihe evangelistischer, aber auch persönlicher Möglichkeiten aufgelistet. Der Herr segne dich!

Praktische Hilfe in der Corona-Pandemie

  • Wir können Nachbarn und Betroffenen beim Einkaufen helfen.
  • Es gibt evtl. die Möglichkeit, Kinder von Eltern zu beaufsichtigen, die zu den wichtigen Berufsgruppen gehören (Polizei, Feuerwehr, Mitarbeiter im Gesundheitswesen) und ihnen Gottes Liebe zu vermitteln. Wir wollen Kinder positiv prägen und ihnen Gottes Liebe weitergeben. Die christlichen Werte und Glaubensgrundlagen werden die Kinder und unser Land nachhaltig verändern.
  • Kinder und Teens gehen nicht zur Schule, da sie geschlossen wurden. Man kann dennoch die Zeit sinnvoll nutzen und Kinderstunden in der Nachbarschaft anbieten. Die KEB stellt bestimmt gerne Material zur Verfügung.
  • Wo kannst du diakonisch helfen? Zur Zeit werden überall Helfer gesucht: im medizinischen Bereich, in der Landwirtschaft etc. Lebe authentisch und erzähle bei Gelegenheit von der Hoffnung in dir und warum dir christliche Nächstenliebe so wichtig ist.
  • Verteile evangelistische Geschenke an die „wichtigen“ Berufsgruppen, z. B. einen Bibelvers oder ein paar persönliche Dankeszeilen mit einer Tafel Schokolade oder einer weißen Rose an Supermarktmitarbeiter. Ratsam ist es, erst in die Supermärkte zu gehen, welche man selbst regelmäßig besucht. Denn auch hier können längerfristig gute Kontakte entstehen.

Einsatz im Gebet

  • Wir dürfen Gebetsdienste für unsere Stadt und unser Land starten. Wendet euch an eure Stadt und fragt nach, in welchem rechtlichen Rahmen ihr Gebet und/oder Notfallseelsorge anbieten könnt. Unter Umständen ist es sogar möglich, in Rathäusern Räume zu bekommen und sogar Mitarbeiter und Verantwortungsträger zu segnen. Seid Salz und Licht. Macht einen Unterschied und gebt den Menschen Orientierung.
  • Starte eine Gebetsaktion. Nimm ein Plakat oder Ständer und schreibe drauf: „Ein Corona-Gebet umsonst! Bitte Abstand halten!“ Darüber hinaus kannst du auf dem Ständer noch die Homepage von eurer Gemeinde angeben oder www.gottkennen.de. Halte zusätzlich evangelistische Traktate und/oder einen Flyer eurer Gemeinde bereit und verschenke sie. Achte darauf, dass die Menschen sich in einer Reihe mit Abstand aufstellen, und halte den Abstand von 1,50 bis 2 Meter ein. Evtl. solltest du auch einen Mundschutz tragen.
  • „Jeder Christ ein Gitarrist“? Verteilt euch mit eurer Gitarre oder einem anderen Instrument einzeln in der Stadt, im Dorf oder am See und spielt verschiedene geistliche Lieder. Denkbar wäre sogar, parallel dieselben Lieder zu spielen und sich per WhatsApp abzustimmen. So könnte ein Fußgänger ein Lied von verschiedenen Musikern vom Anfang bis zum Ende hören.
  • Wir können Menschen auf Jesus Christus hinweisen und mit ganz viel Liebe zur Umkehr aufrufen. Gerade in dieser unsicheren Zeit sind Menschen offen für Jesus Christus.

Medien nutzen

  • Baue die digitalen Möglichkeiten für dich und deine Gemeinde aus. Zum Beispiel könntest du Livestreams für Gottesdienste und evangelistische Veranstaltungen einrichten, die überall und von jedem gesehen werden können.
  • Lade Ermutigungsvideos mit geistlichem Inhalt auf Youtube hoch.
  • Passe die bekannten Arno-Backhaus-Aktionen auf die Corona-Krise an.

Den Horizont erweitern

  • Wir haben die Chance, die Zeit zu nutzen und unser Leben zu ordnen. Überlegen wir, wo wir noch zwischenmenschliche Beziehungen klären müssen, um Vergebung bitten sollen oder selber dem anderen Vergebung zusprechen dürfen: in unserer Familie, Gemeinde und Freundes- und Bekanntenkreis.
  • Da es in der Corona-Pandemie ja auch um Tod und Leben geht, dürfen wir uns neu mit dem Himmel beschäftigen und mit dem, was uns Wundervolles in der Zukunft mit Jesus erwartet. Das dürfen wir Menschen auch weitergeben und sie auf die Wiederkunft von Jesus vorbereiten. Es ist ein Fakt, dass Jesus wiederkommt. Sind wir oder die Menschen, die wir kennen, vorbereitet?
  • Wir haben die außergewöhnliche Möglichkeit, viel mehr Zeit als sonst mit unseren Familien, Freunden und Ehepartnern zu nutzen. Manche bedrohte Ehe oder zerrüttete Beziehung zu Kindern darf in dieser Zeit Heilung erleben. Investiert euch in eure nichtgläubigen Freunde, da gibt es viele digitale Möglichkeiten.

Dies gilt es grundsätzlich zu beachten

Bei allen Aktionen sollte man grundsätzlich mindestens zu zweit (zumindest in Sichtweite) sein. Jesus hat seine Jünger auch nur zu zweit ausgesandt. Das ist u. a. für die Sicherheit und zur gegenseitigen Ermutigung wichtig.

Bei allen evangelistischen Aktionen sollte man sich erkundigen, was während der Corona-Pandemie erlaubt ist und was nicht. Man kann immer auch Rücksprache mit den Ämtern und den Verantwortungsträgern der Stadt/Kommune halten und dafür beten, dass Gott die Türen weit öffnet.

Bei allen diakonischen Anfragen, sollte man deutlich machen, dass man Christ ist und die christlichen Werte sowie Glauben auf natürliche Weise weitergeben möchte.

Chancen für das Privatleben

Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Kontaktsperre und eingeschränkte Bewegungsfreiheit bieten auch die Chance, sich um verschiedene private Dinge zu kümmern, von denen ich hier einige auflisten möchte:

  1. Aufräumen
  2. Renovieren und ausbessern
  3. Sport treiben
  4. Eine Autobiographie schreiben
  5. To-do-Liste abarbeiten
  6. Lebensgewohnheiten ändern
  7. Bücher lesen
  8. Grabpflege von Verstorbenen
  9. Digitale Bilder aussortieren, bearbeiten und Jahresbücher erstellen
  10. Ernährung umstellen
  11. In der Nachbarschaft helfen
  12. Seelsorgerliche Hilfe suchen, wenn es um schlechte Gewohnheiten und Süchte geht oder darum, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Dazu sind z. B. folgende Kurse hilfreich: Freiheit in Christus und die 12 Schritte der Anonymen Alkoholiker (längst nicht nur für Alkoholiker, sondern für jede Sucht!)

Weitere hilfreiche Artikel, um persönlich gut die Corona-Krise zu bewältigen:

Corona-Zeiten – Männlichkeit gefragt

Home Office – so kann es gelingen!

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