Bei Gegenwind

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Bei Gegenwind

Bei Gegenwind
das Gesicht hart wie ein Kieselstein,
doch die Herzen und Augen weit,
beim kleinsten Zeichen zu hoffen.

Bei Gegenwind
zur Seite treten, wenn es geht,
oder kurz zurück, um Schwung zu holen
für den nächsten Schritt.

Bei Gegenwind,
wenn Angst kein Fremdwort bleibt,
auf keinen Fall sich Mut antrinken,
lieber mit weichen Knien weitergehen.

Bei Gegenwind
Kompromisse nur,
wenn dadurch Vertrauen wächst,
sonst auch bereit, zu scheitern.

Bei Gegenwind
sich etwas sagen lassen,
auch von denen, die gegen einen sind,
vielleicht drehen sie sich und werden Rückenwind.

Trotz Gegenwind
auf Gottes Wort hin loszugehen,
Dinge zu tun, die man selbst noch nie getan,
darauf kommt es letztlich an.

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